© Hochschule für Musik Karlsruhe

06·2021

Bei freiem Eintritt Open-Air-Konzerte auf der Konzertwiese der Hochschule für Musik

Es gibt etwas ganz Großes zu feiern: Anfang 2021 feierte die Hochschule für Musik Karlsruhe ihr 50-jähriges Jubiläum als Institution des Landes Baden-Württemberg. Zur Feier erklingt am 2. und 3. Juli, auf der Konzertwiese auf dem Campus One der Hochschule für Musik unter anderem die „Ouvertüre für Harmoniemusik“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Er hat 1824 für die vorzüglichen Bläser der Kurkapelle in Bad Doberan an der Ostsee ein unbeschwertes Notturno in C-Dur komponiert. Besetzung: Flöte, jeweils zwei Klarinetten, Oboen, Fagotte und Hörner, eine Trompete und ein Basshorn. Das mit dem Zink verwandte Basshorn „hat einen schönen, tiefen Ton, und sieht aus wie eine Gießkanne oder eine Spritze“ beschrieb es der 15jährige Komponist. 1839, inzwischen 30jährig, hat er das Notturno für ein größeres Blasensemble bearbeitet und es wurde daraus Xdie „Ouvertüre für Harmoniemusik“ op. 24. In dem zweiteiligen Werk folgt auf ein Andante ein lebhafter Sonatensatz. Es spielt das Blasensemble der Hochschule für Musik Karlsruhe unter der Leitung von Prof. Will Sanders. Am Freitag folgt darauf das beliebte „Forellenquintett“. Die Komposition von Franz Schubert geht auf einen Auftrag des Cellisten Silvester Paumgartner zurück, der zudem Schuberts Lied „Die Forelle“ besonders liebte. Die Seele des Werkes ist dann auch der Variationensatz über dieses Schubert-Lied „In einem Bächlein helle…“. Jedes der Instrumente bekommt sowohl das Thema als auch technisch anspruchsvolle Umspielungen zugewiesen. Interpretiert wird das Quintett von einem hochkarätigen Ensemble mit den Professoren Kalle Randalu (Klavier), Christian Ostertag (Violine), Johannes Lüthy (Viola), László Fenyő (Violoncello) und mit Marcello Sung Hyuck Hong (Kontrabass).

Am Samstag werden nach Mendelssohns „Ouvertüre für Harmoniemusik“ Johannes Brahms´ Liebesliederwalzer dargeboten. Es gibt sie für Klavier vierhändig und in Fassungen mit Gesang, wobei offenbleibt, ob sie solistisch oder chorisch aufzuführen sind. „Hoffentlich ist das ein Stück Hausmusik und wird rasch und viel gesungen“, wünschte sich Brahms. Doch aufgrund ihres hohen kompositorischen Niveaus, sind die Liebesliederwalzer eher von Profis zu hören. Aufgeführt werden sie bei dem Konzert am Samstag von Prof. Christiane Libor (Sopran), Jasmin Etminan (Alt), Veith Wagenführer (Tenor), Stephan Klemm (Bass) sowie Prof. Hartmut Höll und Prof. Kalle Randalu (Klavier).

Beginn am Freitag und Samstag ist jeweils 19:30 Uhr. Dauer der Konzerte jeweils ca. 60 Minuten. Der Eintritt ist frei, es gelten die Corona-Regeln mit Erhebung der Kontaktdaten. Das Mitbringen von Outdoordecken für die große Konzertwiese wird empfohlen.

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